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Hotel/Camping
Linda Hunziker
14.04.2014

Altein - vertraut und dennoch mysteriös

Welche Theorie leuchtet Ihnen mehr ein? Rührt das Altein vom romanischen "Alp da tein" her, was "Alp von Wiesen" bedeutet? Diese Theorie findet ihren Beleg darin, dass die Alp Altein an Wiesen grenzt. Die Alp Tein gehört aber nicht zu der (Davoser) Gemeinde Wiesen, sondern zu Brienz, Surava und Alvaschein. Territorial befindet sich die Alp Altein auf Aroser Boden. Gegen diese Theorie spricht – wenn "tein" als rätisches Wort "Wiese" bedeuten sollte –, dass es auch in anderen Teilen des alten Rätiens zu finden sein müsste. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Die Gegentheorie sieht "Altein" als "hinteres Tal", wenn "tein" übersetzt "hinten" bedeutet. Dieser Ausdruck war bereits bei Vazer Jägern gebräuchlich. Ein weiterer Beleg scheint der bei den damaligen romanischen Gotteshausleuten (bischöfliche Untertanen) gebrauchte Ausdruck "indein" als "zuhinterst" zu sein. Die deutschen Walser, die eigentlichen Roderer dieses Gebietes, haben diesen Ausdruck vorgefunden und ihrem Sprachschatz einverleibt. Und so entstanden unter anderem das "Cant in dein" (innere Ecke) und die allgemeine Bezeichnung "dein" für das Neuland der walserischen Siedler. Aus "dein" ist später "tein" hervorgegangen, die "Alp dein" schlussendlich wurde in neuerer Zeit zu "Altein". Diese Theorie scheint durch alte Urkunden in ihrer chronologischen Abfolge gestützt.

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