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Hotel/Camping
17.07.2014

Suonen und Biss

Wahrzeichen der Walliser Landschaft

Wegen der speziellen hydrologischen Eigenschaften des Wallis wurden ab dem 14. Jahrhundert Suonen gebaut – Meilensteine der Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Kantons. Sie leiten das Wasser zum Kulturland.

Von der Trockenheit im Wallis ist insbesondere das bewohnte Gebiet betroffen. In den Bergen regnet es häufiger und die Gletscher stellen riesige Wasserspeicher dar. So findet man im Wallis viele wasserreiche Wildbäche,die aber meistens in Seitentälern und Gräben verlaufen. Mit den in waghalsiger Art und Weise erbauten Suonen leiten die Walliser dieses kostbare Wasser auf die trockenen Weiden und Äcker, in die Weinberge oder auf die Obstplantagen. Viele Wildtiere nutzen die Suonen als Tränken  und das neben einer Suone wachsende Gras als Nahrung.

Bauliche Abenteuer
Eine Suone fliesst mit möglichst wenig Gefälle von der Fassung zu ihrem Einsatzort. Um dies zu erreichen, waren grosse Anstrengungen nötig. Die Erbauer mussten die topografischen Gegebenheiten bei der Planung miteinbeziehen. Physikalisch benötigt eine Suone überall ein Gefälle von mindestens 0,5 ‰, damit das Wasser problemlos fliessen kann. Nicht immer verläuft sie durch weichen Boden, mancherorts musste sie in die Felsengeschlagen werden.Alle Benutzer einer Suone haben nur einen bestimmten Anteil des Wassers zugute. Dieser wird meistens in Stunden angegeben. Entsprechend dieser Anteile müssen Beiträge oder Arbeit an den Unterhalt der Wasserleitunggeleistet werden.

Wandertipp
Die meisten Suonen werden von Kontrollpfaden begleitet, die Sie unter www.suone.ch finden.
Auf diesen erleben Sie bezaubernde Wanderungen. Im französischsprachigen Unterwallis wird eine Suone übrigens «un bisse» genannt.

Contribution en français

 

 

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